Immer am Zahn der Zeit
Zahnarztsammlung Michael Puhar
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Themen

Karies und Paradontose

An der Spitze aller Zahnkrankheiten steht die Z a h n k a r i e s . Alle Versuche, die Zahnkaries durch eine Remineralisation des Schmelzes zu heilen, haben bis jetzt zu keinen definitiven Resultaten geführt. Zahnkaries ist eine Erweichung der harten Zahnsubstanzen, erst entstehend nach dem Durchbruch des Zahnes und hervorgerufen durch einen chemisch- parasitären Vorgang, der ohne Kunsthilfe unbedingt zur vollständigen Vernichtung des Zahnes führt. Defekte der harten Zahnsubstanzen, Karies, führen bei nicht rechtzeitiger oder mangelnder Therapie mit Sicherheit auch zu Erkrankungen der weichen Zahnsubstanzen, zunächst der Zahnpulpa. Unterliegt auch dieser Teil eines Zahnes den Angriffen, welche ihm besonders seitens der Mikroorganismen drohen, so wird mit der Zerstörung dieses ursprünglichen Bildungs- und späteren Ernährungsvorgangs des Dentins die Hauptmasse des Zahnes zu einem toten Körper. Der Zahn steht dann vital mit dem Gesamtorganismus nur noch durch die Wurzelhaut in Verbindung (Hess, Walter und Walkhoff, Otto: Lehrbuch der konservierenden Zahnheilkunde, Berlin 1931.)

Anästhesie Behandlung

Die Lokalanästhesie ist der Fachausdruck für eine örtliche Betäubung. Sie ist definiert als örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein des Patienten zu beeinträchtigen. Die häufigste ambulante Anwendung findet die Lokalanästhesie in der Zahnmedizin.  Die Lokalanästhesie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung der  Zahnbehandlungsangst.
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Behandlungseinheit - Stuhl und Unit

In der Praxis ist der Zahnarztstuhl ein elementarer Bestandteil. Er muss sehr stabil sein, bequem sowohl für den Patienten als auch für den Zahnarzt. Auf dem Ritterstuhl wurden sämtliche zahnärztlichen Behandlungen, sowie Operationen unter Narkose, durchgeführt. In den 1920-30er Jahren hielt eine revolutionäre Erneuerung in der Zahnarztpraxis Einzug. Neben dem Stuhl war dies die Unit (Einheit). Neu an der Unit war, dass sämtliche Apparate und Instrumente sowie die Beleuchtung in einer Säule angebracht waren. Zur Unit führten folgende Leitungen: elektrische Stromleitung, Wasserzufuhr, Wasserabfluss, Luftzufuhr aus dem Kompressor und die Gasleitung. Das Bild zeigt eine Ritter Zahnarzteinheit (Unit), 1927
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Röntgen

Wilhelm Conrad Röntgen hat am 8. November 1895 in Würzburg die Entdeckung gemacht, dass Kathodenstrahlen beim Auftreffen auf eine Schwermetallunterlage hier durch die plötzliche Abbremsung der kinetischen Energie in eine andersartige Strahlung umgewandelt werden (den Röntegstrahlen). Seine systematische Erforschung war so umfassend und seine Mitteilungen so vollkommen, dass in späteren Jahren kaum bedeutend prinzipiell Neues hinzugefügt werden konnte. Im Jahre 1901 wurde ihm für seine Verdienste der Nobel-Preis verliehen. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen haben sich in der Medizin neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnet. So auch in der Zahnmedizin.
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Zahn-Prothesen

In der Zahnheilkunde fand der Hartkautschuk als Material für Plattenprothesen Verwendung, während Weichkautschuk nur für besondere Zwecke gebraucht wurde.
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Zahn-Füllungen

Um die durch Karies teilweise zerstörten Zähne wieder funktionsfähig zu machen, füllt man die Defekte der harten Zahnsubstanz mit verschiedenen Materialien aus. Die Materialien sollen folgende Ergebnisse erzielen, sie sollen die zerstörte anatomische Form wiederherstellen, sie sollen hart und stabil sein und für den menschlichen Körper unschädlich. Als folgende Materialien standen dabei im Vordergrund: Gold, Amalgam und Zemente.
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Michael Puhar    Dr. med. dent.
Am Zahn der Zeit
Zahnarztsammlung Michael Puhar

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Karies und Paradontose

An der Spitze aller Zahnkrankheiten steht die Z a h n k a r i e s . Alle Versuche, die Zahnkaries durch eine Remineralisation des Schmelzes zu heilen, haben bis jetzt zu keinen definitiven Resultaten geführt. Zahnkaries ist eine Erweichung der harten Zahnsubstanzen, erst entstehend nach dem Durchbruch des Zahnes und hervorgerufen durch einen chemisch-parasitären Vorgang, der ohne Kunsthilfe unbedingt zur vollständigen Vernichtung des Zahnes führt. Defekte der harten Zahnsubstanzen, Karies, führen bei nicht rechtzeitiger oder mangelnder Therapie mit Sicherheit auch zu Erkrankungen der weichen Zahnsubstanzen, zunächst der Zahnpulpa. Unterliegt auch dieser Teil eines Zahnes den Angriffen, welche ihm besonders seitens der Mikroorganismen drohen, so wird mit der Zerstörung dieses ursprünglichen Bildungs- und späteren Ernährungsvorgangs des Dentins die Hauptmasse des Zahnes zu einem toten Körper. Der Zahn steht dann vital mit dem Gesamtorganismus nur noch durch die Wurzelhaut in Verbindung (Hess, Walter und Walkhoff, Otto: Lehrbuch der konservierenden Zahnheilkunde, Berlin 1931.)

Behandlungseinheit - Stuhl

und Unit

In der Praxis ist der Zahnarztstuhl ein elementarer Bestandteil. Er muss sehr stabil sein, bequem sowohl für den Patienten als auch für den Zahnarzt. Auf dem Ritterstuhl wurden sämtliche zahnärztlichen Behandlungen, sowie Operationen unter Narkose, durchgeführt. In den 1920-30er Jahren hielt eine revolutionäre Erneuerung in der Zahnarztpraxis Einzug. Neben dem Stuhl war dies die Unit (Einheit). Neu an der Unit war, dass sämtliche Apparate und Instrumente sowie die Beleuchtung in einer Säule angebracht waren. Zur Unit führten folgende Leitungen: elektrische Stromleitung, Wasserzufuhr, Wasserabfluss, Luftzufuhr aus dem Kompressor und die Gasleitung. Das Bild zeigt eine Ritter Zahnarzteinheit (Unit), 1927

Röntgen

Wilhelm Conrad Röntgen hat am 8. November 1895 in Würzburg die Entdeckung gemacht, dass Kathodenstrahlen beim Auftreffen auf eine Schwermetallunterlage hier durch die plötzliche Abbremsung der kinetischen Energie in eine andersartige Strahlung umgewandelt werden (den Röntegstrahlen). Seine systematische Erforschung war so umfassend und seine Mitteilungen so vollkommen, dass in späteren Jahren kaum bedeutend prinzipiell Neues hinzugefügt werden konnte. Im Jahre 1901 wurde ihm für seine Verdienste der Nobel-Preis verliehen. Mit der Entdeckung der Röntgenstrahlen haben sich in der Medizin neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten eröffnet. So auch in der Zahnmedizin.

Anästhesie Behandlung

Die Lokalanästhesie ist der Fachausdruck für eine örtliche Betäubung. Sie ist definiert als örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein des Patienten zu beeinträchtigen. Die häufigste ambulante Anwendung findet die Lokalanästhesie in der Zahnmedizin.  Die Lokalanästhesie leistet einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung der  Zahnbehandlungsangst.

Zahn-Füllungen

Um die durch Karies teilweise zerstörten Zähne wieder funktionsfähig zu machen, füllt man die Defekte der harten Zahnsubstanz mit verschiedenen Materialien aus. Die Materialien sollen folgende Ergebnisse erzielen, sie sollen die zerstörte anatomische Form wiederherstellen, sie sollen hart und stabil sein und für den menschlichen Körper unschädlich. Als folgende Materialien standen dabei im Vordergrund: Gold, Amalgam und Zemente.

Zahn-Prothesen

In der Zahnheilkunde fand der Hartkautschuk als Material für Plattenprothesen Verwendung, während Weichkautschuk nur für besondere Zwecke gebraucht wurde.